Fanø 25.08 – 16.09.2017

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Natürlich war es auch dieses Jahr wieder soweit: unser alljährlicher Urlaub auf Fanø stand endlich vor der Tür. Die stressige Klausurenphase lag gerade hinter mir (Spoiler: tatsächlich habe ich alle Klausuren bestanden 💪🏽🤓 ) und schon wurden die Koffer gepackt.

Am 25.08.2017 machten wir uns bereits vormittags auf den Weg nach Hamburg, denn dort hatten wir noch etwas sehr Schönes vor. Am Abend trafen Nala und ich uns nämlich mit der Bailey Family, bestehend aus Jasmin, Marvin und deren zuckersüßer Sheltiehündin Bailey, im Himmelmoor zu einem gemeinsamen Spaziergang.  Und was soll ich sagen, die drei sind genauso lieb und tollpatschig wie man sie kennt, witzigerweise sind aber sowohl Bailey als auch Jasmin kleiner als es auf den Fotos und Videos scheint.

Wir hoffen, dass wir die Bailey Family bald wieder treffen können und vielleicht ja das nächste Mal bei uns in der Region oder allerspätestens bei unserem nächsten Dänemarkurlaub? 🇩🇰

 

 

Schaut doch gerne einmal bei Jasmin und Bailey vorbei, entweder auf Baileys Instagramaccount oder auf Baileys Hundeblog. 🙂

 

26.08.2017

Nach einer Zwischenübernachtung in der Nähe von Hamburg und einem erneuten Morgenspaziergang im Himmelmoor machten wir uns auf Richtung Dänemark. Schon von Weitem fieberten wir dem Hafen von Esbjerg entgegen und staunten nicht schlecht, als die Fährüberfahrt nur 195DKK kostete, wir hatten nämlich ganz vergessen, dass wir schon in die Nebensaison gerutscht waren. Gegen Nachmittag bezogen wir schließlich unser Ferienhaus im Nybyvej in Rindby.

 

 

Dieses, auf einem schönen Dünengrundstück gelegene, kleine rote Ferienhaus sollte also für die kommenden drei Wochen unser Zuhause sein (Ferienhaus „Ternen“, vermietet von DANIBO).  Nachdem alles ausgepackt war, folgte unser obligatorisches Abendessen im Stoppestedet und ein anschließender Strandspaziergang. Nala war außer sich vor Freude, als sie endlich den Sand unter ihren kleinen Pfötchen und die frische Meeresbrise an ihrem Näschen spürte.

 

27.08.2017

Am Morgen folgte bereits die erste kleine Überraschung: beim Brötchenholen trafen wir unsere „Lieblingshexe“ Mette, die zuvor jahrelang das Hexenhäuschen in Nordby führte. Nachdem sie dieses aber aus verschiedenen Gründen aufgab, kann man sie nun im Supermarkt in Rindby antreffen und noch immer hat sie jederzeit ein Lächeln auf den Lippen. 🙂 Nach einem ausgiebigen Frühstück auf der Terrasse startete unsere kleine Erkundungstour der Insel. 🌾🌊🦀

Das Gebiet südlich von Sønderho – die Südspitze Fanøs – ist ein einzigartiges und unberührtes Stück Natur, das zu herrlichen Wanderungen einlädt. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir uns also nicht davon abhalten lassen Sønderho zu besuchen, ein leckeres dänisches Softice zu vernaschen und dem Strand einen Besuch abzustatten.

„Hønen“ nennt sich die krumme Südspitze der Insel – eine ständig wechselnde Landschaft. Durch den Einfluss von Strömungen, Wind und Wellen werden Sand und Schlick unaufhörlich bewegt, was ein dynamisches Naturgebiet zur Folge hat. „Hønen“ wird fast komplett ohne menschlichen Einfluss als Naturgebiet belassen. Nur das schottische Hochlandvieh wird für die Pflege der offenen Strandwiesen eingesetzt. Ohne das Weidevieh wären die Wiesen mit Schilf überwachsen, wie es bereits neben dem Pfad zum Strand der Fall ist.

 

Die folgenden Tagen verbrachten wir fast ausschließlich bei schönstem Wetter am Strand. Wir sammelten Bernstein, auch wenn der große Fund leider ausblieb, spielten ausgiebig mit Nala Bällchen, ich machte unzählige Fotos und genossen einfach die unbeschwerte Zeit.

 

 

Die unbeschreibliche Dünenlandschaft Fanøs zieht sich über die gesamte Westseite der Insel. Nicht nur der Strand, sondern auch die Heidelandschaft ist immer wieder von Dünen durchzogen. Im Prinzip könnte man sogar sagen, dass Fanø eine einzige große Düne ist, da die Insel ursprünglich durch Wind- und Meeresströmungen aus Sandbänken geformt wurde. Dieser unaufhörliche Prozess führt auch heute noch zu deutlich sichtbaren Veränderungen der Insellandschaft. All das verleiht Fanø seine unverwechselbare Schönheit, die ihresgleichen sucht.

 

 

Ab ca. der Mitte des Urlaubs wurde es allerdings zunehmend herbstlicher, es regnete fast täglich und man sah mich nur noch mit Gummistiefeln und einem gelben Regenmantel. ☔️

 

 

In der letzen Woche auf Fanø erreichte uns eine Nachricht unserer Ferienhausvermieter DANIBO, mit der Bitte die Gartenmöbel, Sonnenschirme, etc. windgeschützt zu verräumen, da es am darauffolgenden Tag stürmen sollte. Am nächsten Tag erlebten wir unsere geliebte Insel also von einer uns bisher unbekannten Seite. Das Meer war angestiegen und der sonst 500m breite Sandstrand kaum mehr sichtbar. Auch der Hafen in Nordby stand unter Wasser, da das Meer ca. 2m höher war als gewöhnlich.

 

 

Am nächsten Tag war der Sturm jedoch vergessen und wir genossen die sonnige Seite der Insel. Kurz vor dem Urlaubsende durfte natürlich auch nicht die Shoppingtour durch die kleinen Läden der Insel fehlen, die mal wieder größer ausfiel als geplant.

 

 

„Jeder Anfang endet irgendwann, doch irgendwann kam viel zu schnell.“ – CRO

Ganz genauso erging es uns mit dem Urlaub auf Fanø. Wir hatten drei wunderschöne und unvergessliche Wochen auf dieser unbeschreiblichschönen Insel, die liebend gern noch viel länger hätten anhalten können. Der Abschied ist jedes Mal ähnlich emotional, wie die Ankunft. Es fällt immer ganz besonders schwer, unserer zweiten Heimat Lebewohl zu sagen und man verlässt Fanø immer mit schwerem Herzen. Schon jetzt vermissen wir unser kleines Ferienhäuschen, den wunderschönen kilometerlangen Sandstrand, die Dünen, die einzigartige Meeresküste, die kleinen Örtchen, die Heidenlandschaft, das tägliche Ritual Bernstein zu sammeln, den Wind, die tiefen Wolken, die frische Meeresluft … und eigentlich alles, was man nur vermissen kann. Doch eins ist ganz sicher: Wir kommen wieder!

Denn wie heißt es so schön: EINMAL FANØ – IMMER FANØ! ❤️

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