Aus Landei wird Stadthund

„Aus Landei mach Stadthund“ war das Motto unseres Umzugs. Anfang Oktober sind Nala und ich in eine 170km entfernte Stadt gezogen. Grund dafür ist mein Studium und so begann ein neuer Lebensabschnitt mit Umstellungen für Nala und mich. Zuvor wohnten wir in einem großen Haus mit Garten 10 Autominuten von Aschaffenburg entfernt. Plötzlich fanden wir uns aber in einer kleinen 1-Zimmerwohnung in der Bamberger Innenstadt wieder. Was bedeutet das nun für den kleinen Belltie? 🐾

Als erstes: regelmäßige Zugfahrten, wobei wir damit absolut keine Probleme haben. Nala ist in ihrer faltbaren Transportbox und verschläft die meiste Zeit im Zug.

Nun aber zu den wesentlichen Dingen, die unseren neuen Alltag betreffen. Nala sollte in der Wohnung kaum bzw. idealerweise nicht bellen, quietschen, fiepsen oder ähnliches, um die anderen Mieter nicht zu stören. Wilde Spiele und Herumtoben ging auf einmal auch nicht mehr, sonst wäre vermutlich dem Mieter in der Wohnung unter uns der Putz auf den Kopf gefallen. Außerdem war Nala sonst so gut wie nie alleine, aber in die Uni darf sie nicht mit und so muss sie ein paar Stunden am Tag alleine bleiben. Damit hat die kleine Maus aber tatsächlich weniger Probleme als erwartet. Bevor sie alleine bleibt gehen wir immer eine große Runde spazieren und dann bekommt sie zum Abschied immer ein Stück getrocknete Rinderlunge oder darf sich an ihrem Schnüffelteppich austoben. Somit wären wir auch schon bei der nächstenUmstellung: plötzlich müssen wir immer erst 10 Minuten laufen, bis wir an eine Wiese kommen und weitere 10 Minuten bis zu einem Park. Vorher konnte Nala fast rund um die Uhr in den Garten und dort mal schnell Pipi machen ohne erst eine kleine Weltreise zu machen. Besonders die Abendrunde gefiel uns beiden am Anfang nicht sonderlich, denn Nala hatte selbst recht wenig Lust erst quer über den Marktplatz und durch einige Gassen zu gehen, um vor dem Schlafengehen nochmal ihre Geschäfte zu erledigen. Aber alles in allem bin ich sehr stolz auf meine kleine Nala, denn innerhalb von 3 Wochen hat sie sich sehr gut an die neue Wohnungssituation gewöhnt. Lediglich an die ganzen Geräusche, Gerüche, Menschen, Autos, Busse, Fahrräder und die vielen anderen Hunde muss sie sich nach und nach noch besser gewöhnen, um nicht mehr so schreckhaft zu sein, denn sonst waren wir nur selten „mitten im Geschehen“ spazieren. Aber ich denke, das kommt mit der Zeit – Schritt für Schritt. 😊

 


Und für’s erste ist Nala der coolste Studentenhund weit und breit und hat schon einige neue Fans dazugewonnen! 🐶

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