Fanø 22.08 – 12.09.2015

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Denk‘ ich an Fanø, dann geht mir das Herz auf! ♥

Jedes Mal, wenn wir mit dem Auto langsam auf eine der Fähren – Fenja oder Menja – fahren und ich die ersten Blicke auf das in Sichtweite liegende Fanø werfe, fühlt es sich so an als ob ich nach Hause komme. Die einmalige Küstenlinie Fanøs nimmt rasch Konturen an und mit jeder Umdrehung der Schiffsschraube komme ich der sehnlich erwarteten Insel ein Stückchen näher.  In diesem Moment wirkt es so als ob alles möglich wäre und man alle Sorgen hinter sich lassen kann. Dieses Gefühl ist es, das Fanø so besonders macht. Das kleine Eiland vermittelt ein Gefühl von Unbeschwertheit und Freiheit. Ja, ganz genau so muss sich Freiheit und Glückseligkeit wohl anfühlen..

Nicht jeder versteht, warum wir Jahr für Jahr Urlaub auf dieser Insel mitten in der Nordsee machen, auf der es keine Gutwettergarantie gibt und man schon mal komplett verregnete Tage erleben kann. Diejenigen, die jedoch seit Jahren, zum Teil sogar seit Jahrzehnten immer wieder nach Fanø kommen, werden allerdings ganz genau wissen, wovon ich spreche. Ich selbst hatte dieses Jahr bereits zum 13ten Mal die Ehre hier meinen Urlaub zu verleben.

Allen, die noch nicht die Möglichkeit hatten, meine Lieblingsinsel und den für mich schönsten Ort der Welt zu besuchen, sollen hiermit die Chance bekommen, sich ein Bild von Fanø zu machen. Vielleicht wird der ein oder andere auch Lust bekommen, dieses kleine Eiland einmal selbst zu erkunden.

Viel Spaß & falls ich es noch nicht erwähnt habe: Ich liebe FANØ!

 

Tag 1

Nach 10-stündiger Fahrt kamen wir endlich in Esbjerg am Hafen an und waren überrascht von dem Anblick, der sich uns bot. Es stand doch eine beachtlich lange Schlange Autos und Wohnmobile vor der Fähre. Wir passten weder auf die erste noch auf die zweite Fähre und so mussten wir circa 35 Minuten auf „unsere Fähre“ warten – das war uns in den letzten 11 Jahren noch nie passiert! In Nordby angekommen holten wir natürlich erstmal den Schlüssel zum Ferienhaus bei DANIBO. Dann ging es für uns auch schon auf direktem Weg in den Engdraget, Auto ausräumen, Häuschen einrichten und dann ab ins Stoppestedet lecker essen und danach ab zum Strand, um den Abend ausklingen zu lassen.

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Tag 2

Am nächsten Tag waren wir schon früh wach, machten unseren Morgenspaziergang am Strand und holten beim Bäcker frische Brötchen. Gegen Mittag fuhren wir mit den Fahrrädern nach Nordby.

Nordby ist der größte Ort auf der Insel und bildet das Zentrum.  Ein altes Seefahrerstädchen mit urigen dänischen Häuschen, lauschigen Gärten, kleinen Gassen, durch die man gemütlich schlendern kann und natürlich dem kleinen Hafen, an dessen Sandbänken man häufig Robben beobachten kann. Im Hafen von Nordby breiten sich unverzüglich erste Illusionen aus. Wirkt es nicht so, als hätte die kleine Kegelrobbe, die dort so entspannt auf der Sandbank die Sonne genießt uns eben freundlich mit der Flosse zugewinkt, um uns quasi als „alte Bekannte“, persönlich auf der Insel Willkommen zu heißen?

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Schlendert man durch die schmalen Gassen findet man viele lauschige Gärten und Cafés. Schon von weitem erblickt man die Hans & Grethe Creperie – das Pfannkuchenhaus – was zum Verweilen einlädt. Auch wir ließen es uns natürlich nicht nehmen, an unserem ersten wirklichen Tag auf Fanø, dort vorbeizuschauen. Bereits als wir durch das Gartentor gingen, erblickte uns Henning und wenige Sekunden danach auch unsere Lieblingshexe Mette. Wir wurden so herzlich empfangen wie eh und je. Die Freunde über das Wiedersehen war auf beiden Seiten riesig. Natürlich wurde auch Nala, unser „lille hund“, sofort erkannt, bekam Streicheleinheiten und Leckerlies. Nach einem kurzen Gespräch darüber, wie es uns allen seit dem letzten Aufeinandertreffen ergangen war, bestellten wir unsere heiß ersehnten Pfannkuchen.

 

Tag 3 Rindby  – wunderschöner Sandstrand

Unseren dritter Tag auf Fanø verbrachten wir mit Spaziergängen, Muscheln- und Bernsteinsammeln und Drachensteigen am Strand.

Rindby und Rindby Strand (ein Ortsteil von Rindby) liegen in Fanøs Mitte, wo die Insel am schmalsten ist. Hier befindet sich das wohl größte und meiner Meinung nach auch schönste Ferienhausgebiet der Insel. Die Ferienhäuser sind überwiegend versteckt zwischen Dünen gelegen und strahlen eine große Gemütlichkeit aus. Folgt man dem Kirkevejen, so passiert man zuerst einige kleine Geschäfte, den Supermarkt, den Fahrradverleih und das Strandrestaurant „Stoppestedet„, bis man schließlich an die Auffahrt zum Strand gelangt.

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Rindby ist für mich persönlich das eigentliche Zentrum Fanøs. Hier wohnt man, kauft ein, geht zum Strand … hier hat man alles, was man eben braucht. Südlich des Ferienhausgebietes erstreckt sich außerdem ein phantastisch variierendes Naturgebiet, in dem man stundenlang Zeit verbringen kann. Entlang der gesamten Westküste von Fanø erstreckt sich ein 15km langer Sandstrand, der auch mit dem Auto befahrbar ist. Die Weitläufigkeit, die einem hier geboten wird, lässt einem immer wieder den Atem stocken.

 

Tag 4

An diesem Tag lockte es uns nach Sønderho an den Strand, weil man dort besonders gute Chancen hat, Bernstein zu finden. Die Küste und der Strand üben eine besondere Anziehungskraft aus, aber auch die Landschaft der Insel selbst ermöglicht viele Erlebnisse in der Natur – und zwar in den Dünenheiden, den weiten Wiesen im Osten, sowie in den Plantagen inmitten der Insel.

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Tag 5 Reif für die Insel – mit dem Hund auf Fanø Urlaub machen

Die malerische dänische Insel ist bestens auf Besuche von Vierbeinern eingestellt. Urlaub in einem gemütlichen dänischen Ferienhäuschen  und der geliebte Hund ist dabei –  was gibt es schöneres? Hier können sich die Vierbeiner ebenso wie Herrli und Frauli erholen.

Kuschelsheltie

In Rindby gibt es Hundewarteboxen beim Kaufmann, in denen man seine Fellnase „parken“ kann, während man selbst das Fresschen einkauft. Nichtsdestotrotz lassen wir Nala lieber bei offenem Fenster im Auto warten, bis wir wiederkommen. Auch vor dem Strandrestaurant „Stoppestedet“ findet man immer gefüllte Wassernäpfe vor.
Außerdem gibt es gegenüber dem Parkplatz am Pælebjerg im Waldgebiet Fanø Klitplantage einen 6ha großen Hundewald. In diesem eingezäunten Auslaufgebiet darf der Hund frei laufen, solange der Besitzer seinen Vierbeiner unter Kontrolle hat, sodass er keine anderen Hunde oder Hundebesitzer stört. Dieses schöne Gebiet bietet ein wild belassenees Waldstück mit viel Unterholz zum Schnuppern und Sand zum Buddeln.
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Tag 6 Erstklassiger Sandkasten für Groß, Klein und Vierbeinig

Heute ging es für uns wieder an den Strand – dieses mal nach Fanø Bad. Dieses Örtchen ist durch einen breiten Sandstrand und eine überwiegend reetgedeckte Ferienhausidylle in hügeligem Gelände geprägt.

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Tag 7

Die Vegetation des Strandes ist einzigartig und der Strand ist vom Südlichsten in Sønderho bis zum nördlichsten „Søren Jessens Strand“ auch als Bernsteinsammelplatz bekannt. Natürlich versuchten wir – so wie viele andere auch – jeden Tag aufs neue unser Glück, um kleine Stückchen des „Gold des Meeres“ zu finde. Lediglich zwei kleine Stückchen Bernstein hatten wir an diesem Tag gefunden. Nach mehreren stürmischen Nächten hofften wir vergeblich auf den „großen Fund“.

Nala im Meer

 

Tag 8 Sønderho Strandsø – von stillgelegten Forellenteichen zu neuem Strandsee

Zwischen den Dünen wurde ein neuer Strandsee ausgehoben und ein großes Sumpfgebiet wiederhergestellt. Die beiden Inseln im Strandsee eignen sich bestens als fuchssichere Brutplätze für Lachmöwen und Lappentaucher.

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Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch die Dünen und das Schilf rund um den Strandsø sammelten wir am Strand etwas Bernstein – dieses Mal war die Ausbeute recht gut – und trafen 3 andere Shelties! Wir trauten unseren Augen nicht, als drei kleine plüschige Shelties auf uns zuliefen und auch noch Frauchen und Herrchen im Schlepptau hatten, mit denen wir uns eine halbe Ewigkeit über die (für uns Sheltieliebhaber zumindest) weltbesten Hunde unterhielten. 🙂

 

Tag 9

An unserem 10. Tag auf unserer Lieblingsinsel machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung – es schüttete den ganzen Tag wie aus Eimern – deshalb beschäftigten wir uns intensiv mit dem Gold des Meeres.

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Aber was ist das denn eigentlich genau?

Vor über 50 Millionen Jahren gab es in Südskandinavien – wo heute Schweden und Norwegen liegen – große Nadelwälder, in denen Bernsteinkiefern standen. Diese Kiefern haben Harz abgesondert, genau wie die heutigen Kiefern auch. Solche Harztropfen sind oft ins Wasser gefallen, wo sie sich über viele Millionen Jahre in Bernstein verwandelt haben. Das Meer weitete sich immer weiter aus und die Bäume gingen schließlich im Wasser unter. Nur das getrocknete Harz blieb bestehen und wurde durch das Wasser vom Boden losgelöst und fortgeschwemmt. Millionen von Jahren wurde Bernstein so durch die Weltmeere befördert – heute kann man dieses uralte, getrocknete Harz zum Beispiel am Strand von Fanø finden.

Wer keine Lust hat selbst zu suchen oder beim Suchen kein Glück hat, kann entweder in der Bernsteinschleiferei von Uwe & Rita Apel (Ravsliberi) im Hovedgaden 27 in Nordby oder bei Ravsmeden im Landevejen 40 in Sønderho ein Andenken oder einmaliges Schmuckstück aus Bernstein kaufen.

 

Tag 10

Am 11. Tag führte es uns wieder nach Nordby zu reetgedeckte Häuser – teilweise aus dem 19. Jahrhundert – , kleine Gärten, gemütliche Cafés, schnuckelige Geschäfte und ganz viel Charme. Die Schmalen Gassen und Sträßchen Nordbys bilden regelrecht ein kleines Labyrinth.

Selbstverständlich besuchten wir Nordby nicht ohne einen Pfannkuchen im Hexenhäuschen bei Henning und Mette zu essen. Auch Nala – unser „lille Hund“ – bekam wieder Leckerlies.

Pfannkuchen

 

In einem Ferienhäuschen auf Fanø bekommt man wirklich alles was das Herz begehrt. Man ist von unberührter Natur umgeben und nur wenige Minuten von den atemberaubenden Dünen und dem endlos scheinenden Strand entfernt. Das gefällt allerdings nicht nur den Urlaubsgästen, sondern ganz besonders auch den Tieren ziemlich gut. Neben den Kaninchen – die wirklich zu jeder Tages- und Nachtzeit vor unserer Tür im Gras saßen und mümmelten – hatten wir an diesem Tag die Ehre zwei Rehe in unserem „Garten“ willkommen zu heißen. Wenn man auf Fanø in einem Ferienhaus Urlaub macht, dann wohnt man Tür an Tür mit Kaninchen, Hasen, Fasanen, Füchsen, Rehen und vielen anderen Tieren… 🙂

 

 

Tag 11
Fanø bietet viele verschiedene Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Das Wattenmeer stellt eine reichhaltige Speisekammer für alle brütenden und ziehenden Wasservögel dar. Für mehr als 50 Wasservogelarten ist das Wattenmeer überlebenswichtig. Bei Ebbe suchen Tausende von Wattenvögel das Gebiet auf. Häufig zu sehen sind Alpenstrandläufer, Pfulschnepfen, Knuttstrandläufer, Austernfischer,  sowie mehrere Arten von Gänsen und Schwimmenten.
Tag 12

Fanø ist eine kleine Insel, die voller Überraschungen steckt. Auch nach Jahren findet man noch Ecken, die man nicht kannte. So erging es uns beim morgendlichen Spaziergang mit Nala, als wir einen kleinen See inmitten des Ferienhausgebiets fanden, der von lauter kleinen Ferienhäusern umringt war. Nach einem eher verregneten Morgen entschlossen wir uns, wie jeden Tag dazu, am Strand spazieren zu gehen.

 

 

 

Tag 13

Den Tag begannen wir mit einem Spaziergang zum Strand, von dem Nala und ich tratschnass zurückkehrten. So ein Sauwetter!

Auch nach dem Frühstück sah es nicht besser aus – eher schlechter. Es kam uns so vor, als würde jeden Augenblick die Welt untergehen. Nachmittags entschlossen wir uns nach Sønderho zu fahren, in der Hoffnung, dass das Wetter dort besser sei. Für Viele mag sich das verrückt anhören, dass das Wetter nach einer Fahrt von nur 8km komplett anders sein soll, doch diese Erfahrung haben wir schon des Öfteren gemacht. So kann es passieren, dass man in Rindby vor lauter Nebel die Hand nicht vor Augen sieht, in Sønderho hingegen strahlender Sonnenschein und ein hellblauer Himmel darauf warten, die Besucher zu begrüßen. Wie dem auch sei, an diesem Tag hatten wir leider eher mäßig Glück. Der Regen wurde zwar mit jedem Kilometer,  den wir hinter uns ließen weniger, dennoch „weinte“ auch der Himmel über Sønderho und am Strand brachen die brausenden Wellen am Ufer.

Nachdem wir einige Zeit vom Auto aus das Meer, die Wellen, den Wind, die Vögel, die Wildkaninchen und noch vieles mehr beobachtet hatten, fuhren wir vom Strand zurück in Richtung Dorfinneres. An der Straße, die zum Strand führt, entdeckten wir erneut den „Marmeladen-Laden unseres Vertrauens“. Wirklich, wer einmal auf Fanø sein sollte, muss unbedingt die selbst gemachte Marmelade probieren. Zu unserer großen Freude gab es dieses Mal nicht nur Marmelade und Säfte, sondern auch goldige gestrickte Mützen und Stirnbänder.

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Tag 14

Dieses mal waren wir in den Dünen inmitten der Fanø Klitplantage zwischen Rindby und Sønderho spazieren. Vom Parktplatz des Skovlegeplads (Waldspielplatz) folgten wir dem Weg in die malerische Dünen- und Heidelandschaft.

Über das Wetter an diesem Tag sei nur gesagt: Von strahlendem Sonnenschein, über heftige Platzregen alle 10 Minuten, bis hin zu kräftigem Wind, war eigentlich alles – im Bereich des Möglichen – vertreten.

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Tag 15
Wie schon öfter erwähnt: Fanø entstand als Sandbank im seichten Meeresbereich zwischen Horns Rev und der Insel Sylt. Der Untergrund der Insel besteht überwiegend aus Flugsandformationen, die nach und nach hohe Dünen und Flachland ausgebildet haben. Die weiten Dünen und der breite Sandstrand, der sich an der gesamten Westküste der Insel erstreckt, sind die prägenden und schlichtweg malerischen Landschaftsformen. Noch heute werden täglich große Mengen Sand vom Meer an den Strand gespült, sodass die Insel sich in Richtung Westen schrittweise vergrößert.
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Tag 16

Nach einem ausgiebigen Spaziergang am Strand, der uns auch ein paar kleine Stückchen Bernstein bescherte, kehrten wir zurück zum Ferienhäuschen, wo wir uns mit den Rädern Richtung Nordby aufmachten. Nachdem zu unserer großen Enttäuschung das Hexenhäuschen leider geschlossen hatte – auch eine Hexe fliegt eben ab und zu auf ihrem Besen durch die Lüfte – entschlossen wir uns, wie so oft dazu, im „Stoppestedet“ eine Kleinigkeit zu essen.

 

 Tag 17

Vormittags ging es für uns wieder an den Strand zum Bernsteinsuchen. Da Ebbe war, wirkte der Strand unendlich und die Weite war schlichtweg überwältigend.

Ausbeute des Tages: 5 Stückchen Bernstein

Nachmittags ging es dann – nach einer Pause im Ferienhäuschen – nach Sønderho. Zuerst ließen wir uns in der Eisdiele gegenüber vom Café Nanas Stue eine Belgische Waffel mit Softeis und ein Softeis mit Kakaopulver schmecken. Danach spazierten wir durch das kleine Örtchen bis zur großen Gezeitenrinne und dem kleine Bootssteg. Im Anschluss daran war der Strand unser nächstes Ziel. Auch dort herrschte zu dieser Zeit Ebbe und wieder war die Weite, die sich uns bot, unbeschreiblich.

 

 

Der Hinweg zum Strand stellte kein Problem dar, da wir einfach dem vorgesehenen Weg folgten. Der Rückweg stellte sich allerdings als problematischer heraus. Die letzen Jahre war es immer möglich, vom hintersten Zipfelchen des Strandes durch die Wattwiesen wieder zum „normalen“ Weg zu kommen. Dieses Jahr war jedoch alles verwuchert und der Weg war leider nicht mehr erkennbar. Also liefen wir einfach so darauf los, mitten in die Wiesen, immer am Wasser entlang, wohl wissend, dass uns das früher oder später zum Ziel führen würde. Nun hatten wir die Rechnung aber leider ohne die Natur gemacht, die uns durch ihre Wandelbarkeit nach einigen Minuten den Weg zunehmend erschwerte. Umdrehen kam für uns aber nicht in Frage – wir würden das auch so irgendwie schaffen, so als hartgesottene Fanø-Urlauber. Was soll ich sagen..im Endeffekt blieb uns nichts anders übrig, als barfuß durch den Schlamm und wie wir es nach einiger Zeit liebevoll nannten: die Matschepampe, zu gehen. Am Ende waren unsere Füße nass und dreckig, aber wir sehen es als spezielle Wattwanderung mit gewissem abenteuerlichen Touch. Nala genoss die schmuddelige Wanderung durchs Wasser und durch den Matsch und auch sie ging schließlich mit schwarzen Pfötchen nach Hause.

 

Tag 18

Dieser Moment, wenn der Hund beim Essen zuguckt und inständig hofft, dass etwas runterfällt, weil er es schon fünf Minuten lang hypnotisiert hat.

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An diesem Tag führte uns der Weg mit den Fahrrädern nach Nordby, wo wir neben dem Hafen, den kleinen Läden und der Bernsteinschleiferei von Rita und Uwe Apel auch – wie sollte es anders sein – das Hexenhäuschen besuchten, um einen Pfannkuchen zu essen.
Dort wurden wir zu unserer großen Freude von einer jungen Dänin angesprochen, die immer nur wieder wiederholen konnte, wie wunderschön sie Nala findet und wie herrlich weich und glänzend ihr Fell doch sei. Dies bescherte Nala für den restlichen Tag den Spitznamen: „beautiful dog“ oder kurz „Beauty“. Hier sei anzumerken, dass Nalas wunderschöne Mama – völlig zu Recht – den Namen Beauty trägt.

 

Tag 19

Sønderho ist eine alte, aber sehr gut erhaltene Seefahrerstadt, die sich in die Dünen auf der Südseite Fanøs eingebettet ist und die wir auch an diesem Tag wieder besuchten.

 

Tag 20

Nach einem Frühstück im Sonnenschein auf der Terrasse, folgte eine kleine Shoppingtour durch den Kunstladen (Postvejen 29, Rindby), ein Klamottengeschäft (an der Auffahrt zum Strand von Fanø Bad) und die Bernsteinschleifern von Rita & Uwe Apel (Hovedgaden 27 in Nordby). Mittags folgten dann ein paar kleinere Schauer, am Nachmittag klarte der Himmel jedoch wieder auf und die Sonne zeigte sich.

 

 

An unserem leider vorerst letzten Tag auf unserer Lieblingsinsel schauten wir natürlich nochmal im Hexenhäuschen vorbei. Zum Abschied schenkte uns Mette ein Glas ihrer selbstgemachten Hagebuttenmarmelade. 🙂

 

Tag 21

„Jeder Anfang endet irgendwann, doch irgendwann kam viel zu schnell.“ – CRO

Ganz genauso erging es uns mit dem Urlaub auf Fanø. Wir hatten drei wunderschöne und unvergessliche Wochen auf dieser unbeschreiblichschönen Insel, die liebend gern noch viel länger hätten anhalten können. Der Abschied ist jedes Mal ähnlich emotional, wie die Ankunft. Es fällt immer ganz besonders schwer, unserer zweiten Heimat Lebewohl zu sagen und man verlässt Fanø immer mit schwerem Herzen.Schon jetzt vermissen wir unser kleines Ferienhäuschen, den wunderschönen kilometerlangen Sandstrand, die Dünen, die einzigartige Meeresküste, die kleinen Örtchen, die Heidenlandschaft, das tägliche Ritual Bernstein zu sammeln, den Wind, die tiefen Wolken, die frische Meeresluft … und eigentlich alles, was man nur vermissen kann. Doch eins ist ganz sicher: Wir kommen wieder!

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Denn wie heißt es so schön: EINMAL FANØ – IMMER FANØ!

 

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